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Wir waren dabei;
Impressionen und FOTOS vom Heimattreffen
in Vöhringen am 21. September 2019

 

Am 21.09.2019 fand im bayerischen Vöhringen, südlich
von Ulm, das Heimattreffen der Banater Schwaben
der HOG-Lugosch statt, zu dem auch wir, meine
Eichenthaler Landsleute, eingeladen waren.
Mittlerweile sind zwei Jahre vergangen, seitdem
wir, Eichenthaler, unser zweites Heimattreffen
gemeinsam mit den Lugoschern feiern.

Davor fanden seit 1984, bisher alle zwei Jahre lang, 
vierzehn wunderschöne Eichenthaler Heimat- und
Kirchweihtreffen in Bäumenheim statt, das letzte
am 2. Okt. 2010, wie üblich mit Trachtenpaar-
aufmarsch, Blasmusik, Kirchenmesse, Tanz- und
Unterhaltung sowie Kerweihstraußversteigerung.

letzte Eichenthaler Treffen in Bäumenheim 2010

 

Nach einer Pause von 6 Jahren (2011 – 2016), während
der die HOG Eichenthal leider keine Treffen mehr
für uns Eichenthaler organisiert, zum Teil auch wegen
schwindender Teilnehmeranzahl, taten wir uns 2017
mit den Lugoschern zusammen und treffen uns nun
- als deren Gäste - bei ihren Heimattreffen.
Und das kommt daher, dass viele Eichenthaler,
vor ihrer Ausreise nach Deutschland, paar Jahre
lang auch in Lugosch lebten und sich somit immer
noch ganz eng miteinander verbunden fühlen.
Außerdem haben sowohl der HOG-Vorsitzende,
 Herbert  Petri, wie auch der Schriftführer der
HOG-Lugosch, Bruno Bito, Eichenthaler Wurzeln.

In diesem Jahr kamen 45 meiner Eichenthaler Lands-
leute 
nach Vöhringen und brachten, neben jeder
 Menge an Kuchen und Torten, ihre wohlbekannte
gute Laune mit, für die sie schon in unserem
kleinen 400-Seelen-Dörflein berühmt waren.

 

Und hier ist das Eichenthaler Gruppenbild 2019,
auf dem aber wieder der eine oder der andere fehlt:

 

Eichenthaler Gruppenfoto 2019


Viele Eichenthaler konnten 2019 leider nicht zum Heimat-
treffen kommen, obwohl sie es sich so sehr wünschten,
da sie verhindert oder krank oder auf Reha waren.

Allen wünsche ich auf diesem Wege gute Genesung!

Und trotz der Tatsache, dass wir, also ALLE Schwowe,
bereits ab der 1960er bis Ende der 1970er Jahre,
Eichenthal auf immer verlassen hatten und seither
überall auf der Welt, aber hauptsächlich in ganz
Deutschland verstreut leben, ist unser Zusammenhalt
über die vielen Jahre hinweg, doch stark geblieben.

Hier ein Foto mit hübschen Eichenthalerinnen, alle
in den 1950er Jahren Geborene, die irgendwann
gute Spiel-, Klassen- oder 
Schulfreundinnen waren:

Eichenthaler Mädel der 1950er Jahre

von links nach rechts:
Anny ("Annala"), Anni, Hildegard, Medi, Renate, Vroni, Erna  

 

Und das sind (fast) gleichaltrige lustige Eichenthaler:

Eichenthaler Jungs 2019
 

von links nach rechts:
 Berti, Pauli, Walter, Günter, Franz, Wenzel 

 

Die Wiedersehensfreude war auch in diesem Jahr sehr groß:

 Eichenthaler Wiedersehen 2019

 

 

 

 Eichenthaler Wiedersehen 2019 2

 

Nachfolgend einige Fotos, die die gute Atmosphäre
im geräumigen Saal der Vöhringer Sportgaststätte
widerspiegelt: 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der geräumigen und sehr gut gelegenen Vöhringer
Sportparkgaststätte wurde ab 17:00 Uhr bis in den
späten Abend hinein ganz viel erzählt, gescherzt, gelacht,
gesungen, durchgetanzt, gut gegessen und so manch ein
Bierchen oder Gläschen Schnaps oder Wein verdrückt.

Und hier noch paar Schnappschüsse der anwesenden
Eichenthaler mit oder ohne ihre "besseren" Hälften  :

 

  

          


       

 

    

 

      



         

 

       

 

             

 

          

 

                

 

     

 

                       
 

 

Dank des warmen sonnigen Spätsommerwetters konnte
man sich auch im Freien aufhalten. Die Männer trafen sich
am Parkplatz, wo mal ein "Reifenwechsel" fällig war 

Und der sah dann so aus: 

Reifenwechsel

Reifenwechsel 2  Reifenwechsel 3
 

Reifenwechsel 4  Reifenwechsel 5

Wir hatten zwar "nur" einen Alleinunterhalter als
Musikant, aber DER war spitze: Franz Schlechter,
ein Glogowatzer, wohnhaft im bayrischen Schwaben.
Danke, Herr Schlechter, dass Sie uns mit Ihrer
klasse "Egerländer" Musik so richtig einheizten.

 

Und singen und tanzen, ja, das können die
Eichenthaler, egal ob Herr oder Dame, ich meine ...
Schwob oder Schwowin. 😉😜!!!
Hier nur ein erster Eindruck davon:

 

    


     
 

Es ist eine wahre Freude den Eichenthalern beim Tanzen
Tanzen zuzugucken, egal ob Walzer, Polka oder Modernes.

Alle tanzen Walzer: 

 

Alle tanzen Polka. Oh, wie schön!
    

 

Und nochmals tanzen alle Eichenthaler Walzer.
 


So tanzten und unterhielten sich die Eichenthaler seit
Beginn ihrer Ansiedlung 1894, dort in dem schönen 
Tal der Eichen. Und so feierten sie auch noch all die
Jahre danach, als sich das reinschwowische Banater
400-Seelendörflein zwischen 1960 und 1978 auflöste,
und sie in alle Windrichtungen zogen: zuerst nach
Temeswar, Reschitz, Lugosch, Karansebesch, Sacul,
Jahrmarkt, Wetschehausen, Bentschek, etc., dann 
nach Deutschland, Österreich oder auch in die USA.

Und all die Jahre freuten sie sich von Herzen, wenn sie
sich bei den unzähligen Heimattreffen in Bäumenheim
wieder sahen und sich in der gemeinsamen Eichenthaler
Schwowischen Mundart und im gleichem Tanzrhythmus
miteinander unterhalten konnten.
Bravo, meine lieben Eichenthaler!

 

Hier singen wir alle gemeinsam unser Eichenthaler
Heimatlied
, das nach dem großen Weltkrieg von
unserem Eichenthaler Kapellmeister, Liedschreiber
und Komponisten, Heinrich Schneider, gedichtet
und komponiert wurde. Dank seiner schönen Melodie
und des ergreifenden Inhaltes, wurde es bald zur
Hymne für unser banatschwäbisches Dörflein. Es
besingt die Gefühle und die Sehnsucht meiner Lands-
leute und soll so, als unser Heimatgruß, ewig an die
entfernte und unvergessene Heimat erinnern.

 


 

 



 

   

 

   


         

 

Ich freue mich jedes Mal, wenn ich unser "Eichenthaler
Heimatlied"
 höre und trällere es jedes Mal in Gedanken
mit. Beim diesjährigen Treffen in Vöhringen wurde die
ganze "Hymne", mit ihren fünf Strophen und dem Refrain
dazwischen, von allen anwesenden Landsleuten
 - stehend und eng umarmt - gesungen. Begleitet 
wurden wir am Akkordeon von Herrn Schlechter.

 

Ein Großteil von uns verabschiedete sich erst am folgenden
Spätvormittag, als wir uns im Restaurant des Hotels
„Sentio“ bei einem leckeren und ausgiebigen Frühstück
trafen und noch die letzten Erinnerungen auskramten.  

 

Der Abschied fiel schwer, aber jeder Anwesende
freut sich schon jetzt aufs nächste Treffen, an dem,
so Gott will und unsere Gesundheit es uns erlaubt,
wir uns wieder sehen, umarmen und sprechen können.

 

Mit großem Dank für diese schönen Momente,
aber auch für Euer Kommen und Mitfeiern,
sage ich Euch allen "Bleibt gesund!" ...

 

Euer Annala,
heute am 9. Oktober 2019.


         

 

 

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